top of page
  • aheidingsfelder

SGV Nürnberg-Fürth - TSV Altenberg

Manchmal gibt es Spiele über die man erstmal eine Nacht schlafen muss, bevor man einen Bericht darüber verfasst. Eines dieser Spiele hatten unsere E-Mädels am Samstag bei der SGV Nürnberg-Fürth.

Die bisherigen Spiele gegen die SGV liefen immer nach dem gleichen Schema ab: ein Spiel auf Augenhöhe, Spannung bis zum Schluss, umstrittene Schiedsrichterentscheidungen, viel Unruhe außerhalb des Spiels und man trennt sich am Ende Unentschieden. Die Ausgangslage vor diesem Spiel war eindeutig: unsere TSV-Mädels kamen mit 4 Siegen aus 4 Spielen als Spitzenreiter und konnten mit einem Sieg die Meisterschaft 2 Spieltage vor Schluss perfekt machen. Die SGV hatte als Zweitplatzierter 3 Punkte Rückstand.

Bei unseren Mädels war schon vor Spielbeginn spürbar, dass sie heute nichts anbrennen lassen wollten. Selten hat man die Mädels beim Aufwärmen so konzentriert erlebt. Leider gab es aber unmittelbar vor dem Anstoß 2 Hiobsbotschaften. Unsere Torhüterin Emilia hatte einen Ball auf den Finger bekommen und Carla hat sich am Oberschenkel verletzt.

Beide Mädels bissen aber tapfer auf die Zähne, allerdings machte sich in der Mannschaft nun deutlich Verunsicherung breit, wo eben noch feste Überzeugung war.

Nach Anstoß sah es aber zunächst gut aus, die Mädels spielten direkt auf das Tor der SGV und bereits in der 3. Minute erzielte Rosalie den Führungstreffer. Leider hat das nicht geholfen, um die Sicherheit wiederzufinden. In der 8. Minute wurde der erste Angriff der SGV nicht konsequent verteidigt und es fiel der Ausgleich. Jetzt war die Verunsicherung deutlich spürbar. Direkt der Anstoß führte zum Ballverlust, es wurde wieder nicht dazwischen gegangen und so fiel nur eine Minute später das 1:2.


Jetzt gelang nichts mehr, im Mittelfeld wurde nicht nachgesetzt, der Abstand zur Abwehr war zu groß, die Zweikämpfe wurden nur halbherzig geführt und wurde doch mal ein Zweikampf gewonnen, wurde der Ball durch einen überhasteten Pass wieder an den Gegner gegeben. Somit fiel in der 12. Minuten bereits das 1:3 aus spitzem Winkel und die beste Nachricht war die nun anstehende Trinkpause.

Diese wurde genutzt, um die Köpfe wieder hochzubekommen und die Mannschaft neu aufzustellen. Und tatsächlich ging es nach der Unterbrechung mit neuem Mut weiter und Rosalie erzielte direkt den Anschlusstreffer zum 2:3. Jetzt waren wir drin im Spiel, die Zweikämpfe wurden angenommen, entschlossen verteidigt und die Angriffe zielstrebig vorgetragen.

Leider ging ein Freistoß von Mayleen an der Strafraumkante lediglich an die Querlatte, als der Ball kurze Zeit später endlich im Tor lag, ging dem ein Foulspiel voraus und somit ging es trotz deutlicher Leistungssteigerung mit einem Rückstand in die Halbzeit.

Da die Schmerzen unserer Torhüterin durch den angeschwollenen Finger zu stark wurden, ging für die 2. Halbzeit Nieke ins Tor. Die 4. Torhüterin im 5. Spiel, Kompliment an Nieke für ihren Mut sich ohne Torwarttraining in dieser Situation ins Tor zu stellen.


Zur 2. Halbzeit gelang uns wieder ein Blitzstart. Mayleen sorgte in der 26. Minute für das umjubelte 3:3. Jetzt waren die Altenberger Mädels am Drücker. Leider konnte keine der Chancen verwertet werden, ein Foul an Carla im Strafraum wurde leider nicht mit dem fälligen Elfmeter bestraft. Somit ging es mit einem 3:3 in die nächste Trinkpause.

Danach gelang nicht mehr all zu viel, das anstrengende Spiel bei hochsommerlichem Wetter mit vielen intensiven Zweikämpfen hatte den Mädels alles abverlangt. Die letzten 10 Minuten gehörten nochmal eher der SGV, es blieb aber beim Endstand von 3:3.

Leider war nach dem Schlusspfiff die Enttäuschung so groß, dass selbst das obligatorische Foto vergessen wurde. Aber Kopf hoch, Mädels! Auch wenn der Fußballgott am Samstag kein Altenberger war, auf die Aufholjagd und euren Einsatz könnt ihr stolz sein!

113 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen
bottom of page