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  • Quelle: fussballn.de

Trotz schwieriger Umstände: TSV Altenberg hat den "Drive" mitgenommen

Unmittelbar vor Saisonstart trennte sich der TSV Altenberg von Sammy Hammami, der seit Sommer 2020 die 1. Mannschaft gecoacht hatte, und sorgte damit für einen Paukenschlag. Die Nachfolge wurde kurzerhand mit dem Trainerduo Tobias Meßenzehl und Niklas Penz, denen ein perfekter Rundenbeginn gelang, intern geregelt. Am kommenden Sonntag steht ein richtungsweisendes Heimspiel gegen den SC Worzeldorf an.

Tobias Meßenzehl hatte in den ersten drei Spielen reichlich Grund, die Faust zu ballen.


VIm Rahmen der Vorbereitung deuteten die Altenberger Jungs bereits an, dass mit ihnen auch in der neuen Saison 2022/2023 zu rechnen sein wird. Überwiegend positive und teilweise auch kanterartige Ergebnisse wurden im Rahmen der Testspiele, in denen man sich lediglich den Kreisligisten aus Burggrafenhof und Deutenbach beugen musste, eingefahren. Kurz vor Saisonstart folgte dann plötzlich die Trennung zwischen Verein und Trainer Sammy Hammami, dem ein Trainergespann aus dem bisherigen Co-Trainer Niklas Penz und Tobias Meßenzehl folgte. Gerade Letzterer beschreibt "eine fordernde Dreifachbelastung als Trainer der beiden Herrenteams und der U19", auf die der fußballverrückte 42-Jährige nach eigenen Angaben gemeinsam mit seinem Mitstreiter und auf Grundlage guter Organisation aber auch "richtig Bock" hat, wenngleich man für die 2. Mannschaft intern und extern noch auf der Suche für einen neuen Trainer ist. "Sammy, der grandiose Arbeit geleistet hat, hinterließ eine Truppe in topfittem Zustand und mit enormer Intensität. Wir brauchen uns in keinster Weise darüber beschweren, was wir übernommen haben", lobt Meßenzehl die Arbeit seines Vorgängers, mit dem er gemeinsam für die U19 verantwortlich war.



Nach der Trennung von Sammy Hammami lauscht das Kreisklassen-Team der Altenberger Jungs mittlerweile der Ansprache von Niklas Penz (in blau) und Tobias Meßenzehl.


Der Saisonstart gelang den Altenberger Jungs mit drei Siegen aus drei Partien ohne Makel, wofür Meßenzehl seiner Truppe viel Lob zollt: "Wir haben es trotz der Umstände geschafft, den Drive aus der Vorbereitung mit in die Punktspiele zu nehmen. Es war trotz der Dynamik, die in der Entscheidung des Vereins lag, eigentlich keine Frage, ob Niklas und ich die 1. Mannschaft übernehmen. Die Jungs haben mit hohem Tempo und sehr agil in den den ersten drei Partien agiert, künftig wollen wir noch über die Trainingsarbeit einige taktische Varianten einbringen", beschreibt der Coach das Auftreten seiner Mannschaft und ergänzt: "Natürlich haben wir mit Tim Böhm offensiv einen Spieler, der schon herausragt. Aber alle Mannschaftsteile haben ihren Job umgesetzt, auch wenn das Auftaktmatch gegen Rangierbahnhof bedingt durch unsere fahrlässige Chancenverwertung in einigen Phasen auch noch hätte kippen können. Im Gegensatz dazu kann ich mich beim Spiel in Stein nur an einen einzigen zugelassenen Torschuss erinnern. Insgesamt war es ein gelungener Saisonstart. Was dieser nun bedeutet, kann man meines Erachtens erst nach dem siebten oder achten Spieltag absehen."



Altenbergs Torjäger Tim Böhm (Bildmitte) durfte in den ersten drei Spielen bereits über sechs eigene Treffer und einen Assist jubeln.


Am kommenden Sonntag steht im Hans-Reif-Sportzentrum bereits das dritte Heimspiel auf dem Programm, wenn sich der am vergangenen Wochenende spielfreie SC Worzeldorf die Ehre gibt. Für Meßenzehl kommt auf seine Truppe ein ordentlicher Brocken zu, denn "sie waren im letzten Jahr Herbstmeister und hatten dann aber durch Corona und Verletzungen, von denen sie künftig hoffentlich verschont bleiben, einige Probleme. Worzeldorf ist bekannt für eine körperbetonte Spielweise. Aus meiner Sicht werden sie auch diese Saison wieder in den Top Sechs unterwegs sein. Wir wollen so lange wie möglich oben dabei bleiben, daher wird es ein richtungsweisendes Spiel."

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